Elektromobilität: Konzept mit Zukunft

Elektromobilität ist der wichtigste Baustein für emissionsfreien Straßenverkehr. Doch wann genau ist Elektromobilität tatsächlich klimafreundlich? Gibt es genug Kaufanreize für den Verbraucher und sind Elektrofahrzeuge auch wirtschaftlich rentabel? Wir zeigen auf, welche staatlichen Förderprogramme für E-Mobilität vorhanden sind und wie Elektroautos kostengünstig geladen werden können.
Inhaltsverzeichnis
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    Wie nachhaltig ist Elektromobilität?

    Elektromobilität gilt als zentraler Bestandteil der Verkehrswende: Mit der E-Mobilität können nachhaltige und klimafreundliche Verkehrskonzepte entwickelt und umgesetzt werden, die sich besonders durch die starke Senkung von Abgas-Emissionen auszeichnen. Elektromobilität ist jedoch nur dann wirklich klimafreundlich, wenn der Ladestrom für die Batterie nicht aus konventionellen Energiequellen wie Kohle oder Atomenergie gewonnen wird. Andernfalls würde CO₂ zwar nicht beim Fahren, aber immer noch bei der Stromerzeugung entstehen.

    Die Alternative zu fossilen Brennstoffen und Kernkraft sind erneuerbare Energien, wie etwa Windkraft oder Sonnenenergie. Stimmen aus Wirtschaft und Politik verweisen daher mit Nachdruck auf die Notwendigkeit des Ausbaus erneuerbarer Energien. Nur so könne der Strombedarf der Elektromobilität auch zukünftig gedeckt werden.

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    Solarenergie als Zukunft der E-Mobilität

    Insbesondere Solarenergie ist der Hoffnungsträger beim Thema Ökostrom, da Solarstrom von Privathaushalten erzeugt und gespeichert werden kann. Von der sauberen Energie profitieren auch Fahrer von E-Autos: Wer auf dem Hausdach eine eigene Photovoltaikanlage oder ein Solarcarport betreibt, kann die Batterie seines E-Autos mit Solarstrom „betanken“ und so aktiv CO₂ sparen.

    Elektrofahrzeuge können noch leichter und günstiger beladen werden, wenn man dafür eine private Ladestation wie eine Wallbox nutzt. Diese kostet zwischen 1.500 und 3.000 Euro, lädt ein E-Auto aber deutlich schneller und sicherer als eine Haushaltssteckdose.

    Neben der Verkleinerung des eigenen ökologischen Fußabdrucks wird das Fahren des Elektroautos mit selbst produziertem Solarstrom quasi kostenlos, sobald sich die Anschaffungskosten der Photovoltaikanlage amortisiert haben. Zudem ist der Verbraucher nicht mehr zwingend auf öffentliche Ladestationen oder den Strom von regionalen Anbietern angewiesen.

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    Wie wird Elektromobilität gefördert?

    Damit der Umstieg vom Verbrennungsmotor auf den Elektroantrieb schnellstmöglich vorangeht, fördert die Bundesregierung Elektromobilität auf mehreren Ebenen. So etwa mit der Kaufprämie für Elektroautos, durch die der Verbraucher im Zuge des Umweltbonus bis zu 9.000 Euro sparen kann, wenn das betreffende Fahrzeug nach dem 3. Juni 2020 zugelassen worden ist.

    Zudem gibt es Förderungen für die Anschaffung einer Photovoltaikanlage und auch der Erwerb und die Installation einer privaten Wallbox wurden in den vergangenen Jahren durch die KfW subventioniert. Allein für diese Ladestationen stellt der Bund insgesamt über 300 Millionen Euro zur Verfügung.  Besitzer von Photovoltaikanlagen konnten dabei 900 Euro pro Ladepunkt beantragen.

    Ab Januar 2022 kommt eine weitere jährliche "Subvention" hinzu. Besitzer/innen von Elektroautos erhalten pauschal CO₂-Emissionsrechte zugewiesen, die sie an Unternehmen verkaufen können, die die sogenannte THQ-Quote erfüllen müssen. Mehr Informationen zum Thema finden Sie hier.

    Auch aufgrund der Subventionen für E-Autos und Ladesäulen schneiden Elektrofahrzeuge hinsichtlich ihrer Rentabilität im Vergleich zu Benzin- und Dieselfahrzeugen zunehmend besser ab. Um aber auf lange Sicht auch ohne Förderprogramme konkurrenzfähig zu sein, müssen die Preise von E-Autos künftig weiter sinken. Nur so kann Elektromobilität in Zukunft eine der zentralen Rollen bei der Energiewende einnehmen.